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Jul 22 2012

SGS Essen startet Mädchenfußballprojekt an Grundschulen

Mädchen in den Grundschulen für den Fußball begeistern, sie in den Vereinssport zu integrieren und die Mädchenfußballangebote deutlich auszuweiten – das sind die Ziele eines jetzt von der SG Schönebeck ( SGS) vorgestellten Projektes. Vorrangig sollen dabei Mädchen mit Migrationshintergrund  zum Fußballspielen motiviert werden.

An ausgesuchten Grundschulen und in enger Abstimmung und mit Unterstützung der Stadt Essen, Fachbereich RAA/Büro für interkulturelle Arbeit (RAA) werden Fußball AG`s für Mädchen ab acht Jahren eingerichtet. Die erstmalige Einrichtung, Organisation und Leitung  dieser  liegt in der Verantwortung der SGS. Sukzessive  steigt  im Laufe eines Jahres ein schulnaher Sportverein dann  in die AG ein, um den Mädchen den Übergang in den Verein zu erleichtern. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass insbesondere die Mädchen mit Migrationshintergrund und ihre Eltern eine gewisse Scheu vor den ihnen unbekannten Abläufen in einem Verein haben. Dem soll das Konzept mit seiner Idee eines sanften Überganges von der Schule in den Verein entgegenwirken.

Neben der SGS, den jeweiligen Schulen und der Stadt Essen, Fachbereich RAA/Büro für interkulturelle Arbeit  kooperieren das Projekt “spin – sport interkulturell” der Stiftung Mercator, der Heinz Nixdorf Stiftung und des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen e.V., die Sport Jugend im Essener Sportbund e.V., der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. und die Gleichstellungsstelle der Stadt Essen. Die Universität Essen wird eine spezielle Übungsleiterausbildung für dieses Projekt erarbeiten und umsetzen. Willi Wißing, der Manager der SGS hierzu „ wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, so viele erfahrene und sachkundige Partner von unserer Idee zu überzeugen. Diese breite Unterstützung  ist für unser einmaliges Projekt wichtig.“

Nach dem bereits fünf Schulen gestartet sind, folgen zunächst  weitere sieben nach den Sommerferien. Einmal in der Woche steht für die Mädchen in den Grundschulen jetzt der Fußball im Mittelpunkt. Spielerisch sollen sie an den Sport herangeführt werden Regelmäßige Turniere der beteiligten Schulen – wie sie bei den Jungen häufig schon Praxis sind – sollen für die Mädchen ein weiterer Anreiz  sein. Jahr für Jahr soll jeweils 12 neue Grundschulen die bisherigen Schulen ablösen und denen die Möglichkeit geboten werden, sich  zu beteiligen. Die Maßnahme ist zunächst mit einer Laufzeit von drei Jahren geplant.

Die bisher beteiligten Grundschulen sind: Berliner Schule, Bodelschwinghschule, Gervinusschule, Grundschule Nordviertel, Herbartschule, Kantschule, Karlschule, Maria-Kunigunda Schule, Schule am Reuenberg