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Mai 17 2013

1. FFC Frankfurt holt 16-jährige Nachwuchsspielerin in den Erstligakader

ts-stefanie-peilDer Manager des 1. FFC Frankfurt, Siegfried Dietrich, hatte angekündigt, dass zukünftig mehr Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance im Kader der Erstligamannschaft bekommen sollen. Dieser Ankündigung ließ der Verein nun erste Taten folgen. Mit der 16-jährigen Innenverteidigerin Stefanie Peil, die beim FFC in der B-Juniorinnen-Bundesligamannschaft spielt, wurde ein Vertrag bis zum 30. Juni 2015
geschlossen.

Peil spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Fußball und startete ihre Vereinslaufbahn bei Blau-Gelb Marburg, wo sie bis 2011 in Jungenmannschaften ausgebildet wurde. Im Sommer 2011 wechselte Stefanie Peil zum 1. FFC Frankfurt und wurde auf Anhieb Stammspielerin in der U16. Mit diesem Team wurde sie in der Saison 2011/2012 Meister der Hessenliga sowie Regional- und Hessenpokalsieger. In der Spielzeit 2012/2013 erzielte die momentan am Außenband verletzte Marburgerin zwei Treffer, gewann mit der U17 die Südstaffel der neu gegründeten B-Juniorinnen-Bundesliga und steht aktuell im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Aufgrund ihrer konstant guten Leistungen erhielt sie bereits Einladungen zu DFB-Sichtungslehrgängen der U16- und U17-Jahrgänge.

Stefanie Peil kommentiert laut Pressemitteilung des 1. FFC Frankfurt: „Ich freue mich riesig auf die Möglichkeit, mich im Kreise der 1. Mannschaft weiter entwickeln zu können. Mit einer Kerstin Garefrekes oder einer Lira Bajramaj gemeinsam zu trainieren, habe ich mir vor zwei Jahren, als ich zum 1. FFC gewechselt bin, nicht zu träumen gewagt. Dass es jetzt so ist, habe ich der super Jugendarbeit im Verein, meinen Trainern der U16 und vor allem der U17-Juniorinnen sowie meinen Mannschaftskolleginnen zu verdanken. Ich bin gespannt, wie ich als eine der Jüngsten im
Team aufgenommen werde. Eines steht jedoch fest: Ich werde alles dafür tun, dem Vertrauen der Vereinsführung und der sportlichen Leitung gerecht zu werden. Ich werde mich gewaltig reinhängen und anstrengen müssen, denn schließlich ist mein Ziel, in der Erstligamannschaft
zu spielen.“

“Stefanie hat sich diese Entwicklung durch ihre Leistung selbst verdient”, erklärt Manager Siegfried Dietrich und kündigt an, dass der Weg, eigene junge und ambitionierte Talente in den Frauen-Bundesligabereich einzubinden, konsequent weiter verfolgt werden soll.