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Jun 06 2013

1. FFC Frankfurt präsentiert Colin Bell als neuen Trainer

Jetzt steht es fest: Colin Bell wird neuer Cheftrainer beim 1. FFC Frankfurt. Der 51-jährige Fußball-Lehrer hat nach umfangreichen Gesprächen mit FFC-Manager Siegfried Dietrich und dem FFC-Vereinsvorsitzenden Bodo Adler einen Zweijahresvertrag vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2015 unterschrieben. Zuletzt war Colin Bell als Chefcoach der Bundesliga-Frauen des SC 07 Bad Neuenahr tätig, die er seit Juli 2011 trainierte. Darüber hinaus ist er Gastredner und  Ausbilder beim Fußballverband Rheinland. In einer Pressekonferenz stellte FFC-Manager Siegfried Dietrich Bell heute den Medien vor und präsentierte das Konzept des Vereins.

Neben seiner Tätigkeit als Chefcoach des FFC-Erstligateams ist Colin Bell auch für die Umsetzung des sportlichen Gesamtkonzepts beim 1. FFC Frankfurt verantwortlich. Sein Co-Trainer Kai Rennich und Sascha Glass, als zukünftiger Trainer der FFC-Zweitligamannschaft und Jugendkoordinator, komplettieren das Kompetenz-Team der sportlichen Leitung. André Wachter ist als Torwarttrainer für die FFC-Goalkeeper-Entwicklung federführend tätig. Damit hat der 1. FFC Frankfurt ab der Saison 2013/2014 vier hauptberufliche Coaches für seine Bundesligateams im Boot, die zusammen mit dem Trainerstab der Jugendmannschaften auch die intensive Nachwuchsförderung des Vereins ständig im Fokus haben.
Colin Bell: „Ich bin sehr glücklich, dass mir die Vereinsführung des 1. FFC Frankfurt die Cheftrainer-Aufgabe und damit die sportliche Verantwortung für das Bundesligateam übertragen hat. Eine außerordentlich interessante Herausforderung, der ich mich gerne stelle und auf die ich mich zusammen mit meinen Trainer-Kollegen bis zum Trainingsbeginn Ende Juli ab sofort intensiv vorbereite. In den langen Gesprächen mit Siegfried Dietrich und Bodo Adler gibt es großen Konsens in der gemeinsamen Zielsetzung und ich habe klare Vorstellungen, wie ich mit dem sehr gut ausgestatteten Kader erfolgsorientiert in die neue Spielzeit gehe und wie wir uns der stärker gewordenen Konkurrenz gegenüber präsentieren. Natürlich ist die Erwartungshaltung nach der gerade abgelaufenen Saison sehr hoch, aber das wird für uns alle ein besonderer Anreiz sein, unsere vorhandenen Möglichkeiten mit großem Engagement in die Waagschale zu werfen. Mit einem neuen „Wir-Gefühl“ wollen wir das angehen und bei allem was wir tun soll das sichtbar werden!”

Auf der Pressekonferenz wurde berichtet, dass die Initiative für das Engagement von Bell beim FFC von diesem selber ausging. Bereits kurz nach der Auflösung des Vertrags mit Philipp Dahm bekudete Bell gegenüber dem Frankfurter Verein sein Interesse, hieß es. Bell betonte ausdrücklich, dass er bei den Spielerinnen keine Starallüren dulden wolle, wichtig sei ihm aber auch, nicht nur die Leistung zu beurteilen sondern den ganzen Menschen zu sehen. Auf die Frage, ob der Wechsel von Colin Bell an den Main nun auch bedeuten würde, dass die seit vielen Jahren von ihm trainierte Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi nun ebenfalls von Bad Neuenahr nach Frankfurt wechseln würden, hielten sich alle Verantwortlichen sehr bedeckt. Es wurde lediglich gesagt, dass inzwischen einige Vereine an Okoyino da Mbabi großes Interesse gezeigt hätten und mittlerweile Geldbeträge in die Waagschale geworfen würden, die man nicht bereit sei zu zahlen, wie FFC-Manager Siegfried Dietrich erklärte.