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Jun 21 2013

Dunkele Wolken ziehen auch über das FCR-Gehege

Logo-FCR KopieDunkele Wolken ziehen ihre Kreise auch über dem Duisburger Himmel. Nachdem der MSV Duisburg nun mit Pauken und Trompeten in die Amateurliga absteigen muß und dadurch die erhoffte Fusion mit dem FCR Duisburg ins Wasser gefallen ist, ist der Löwinnenclub nun weiter auf der Suche nach einer finanziellen Lösung. Wie sich der FCR-Verantwortliche Dieter Weber erst kürzlich in einem Interview gegenüber Reviersport äußerte, sorge die brenzlige Situation beim MSV Duisburg nun dafür, dass die FCR-Frauen noch mehr hintenanstehen müssen. Die Konsequenzen für den Frauenfußball kann er noch nicht einschätzen, doch dass bei der Stadt nun alle ganz kräftig mit dem MSV beschäftigt sein werden und der Fokus nun noch intensiver auf die Zebras gerichtet sein wird als eh schon.

Diese Ausweglosigkeit scheint nun auch der Grund für den Vorstand gewesen zu sein, dass dieser dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Andreas Röpke empfohlen hat, die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bis zum 30. Juni 2013 anzuregen, wenn nicht bis Montag, 24.Juni 2013, weitere Liquiditätszuschüsse in Höhe von 200.000 Euro belastbar zugesagt sind. So hieß es in der heutigen Pressemitteilung weiter: “Für den Fall, dass es diese Zusagen bis zu diesem Zeitpunkt gibt, haben die betroffenen Gremien ein nachhaltiges Konzept erarbeitet – z.B. durch eine Fusion mit dem VfB Homberg-, um dauerhaft Erstliga-Fußball in Duisburg sicher zu stellen.”

Sollte nun auch der FCR den Rückzug, wie der SC 07 Bad Neuenahr, antreten müssen, wäre der FSV 2009 Gütersloh der erste Nachrücker. Zwar steht dem Verein an finanzkräftiger Sponsor zur Seite, dafür ist aber aus der letzten Erstligamannschaft so gut wie keine Spielerin mehr vorhanden. Das neu formierte Team besteht zu 75% aus U17 Bundesligaspielerinnen.