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Jul 27 2013

UEFA: Beste Euro aller Zeiten

euro2013Karen Espelund, Mitglied im Exekutiv-Komitee der UEFA hat am Samstag bei der Pressekonferenz vor dem Finale zwischen Deutschland und Norwegen am Sonntag in Solna (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) die laufende EM als „Beste Europameisterschaft aller Zeiten“ gelobt.

Die Zahlen sprechen tatsächlich für die Veranstalter: wie die UEFA bekannt gab, wird mit dem Finale die 200.000-Zuschauermarke überschritten. Die Gesamtbesucherzahl bei der EM in Finnland vor vier Jahren betrug lediglich 129.000. Für das Finale alleine seien bereits 44.000 Tickets verkauft (knapp 50.000 Besucher passen ins Stadion), das wird auf jeden Fall einen neuen Rekord für ein EM-Spiel bedeuten, denn die alte Höchstmarke für ein einzelnes Spiel liegen weit darunter: 2005 waren beim Eröffnungsspiel der EM 2005 zwischen England und Finnland in Manchester 29.092 Zuschauer im Stadion.

Aber auch das Public-Viewing bricht alle Rekorde: Bisher haben an den Spielen vor den Leinwänden in den Fan-Zonen insgesamt 243.000 Fans teilgenommen.

Bei der Endrunde seien über 1000 Medienvertreter akkreditiert gewesen, für das Finale hätten sich Journalisten aus 16 Ländern angemeldet.

Auch die Quoten der Fernsehübertragungen überzeugen: Bereits jetzt kommen die Zuschauerzahlen vor den Fernsehern in allen Ländern und mit allen Spielen zusammen gezählt auf 55,2 Millionen, dabei fehlt noch das Finale und es fehlen noch die Zahlen von Eurosport. Auch hier liegt eine deutliche Steigerung gegenüber den voran gegangenen Europameisterschaften vor. 2005 lag die Gesamtzahl der Fernsehzuschauer bei 39 Millionen, 2009 waren es 47,2 Millionen. 8,22 Millionen haben allein im ZDF das Halbfinalspiel Schweden gegen Deutschland verfolgt. Gut, dass dieses Spiel als Werbung für den Frauenfußball gewertet werden kann!

Die UEFA verspricht, weiter in den Frauenfußball zu investieren. Bis 2016 sollen 24 Millionen Euro bereit gestellt werden, jedes Mitgliedsland erhält 100.000 Euro im Jahr. Außerdem wird, wie schon länger bekannt ist, die Endrunde künftig von 12 auf 16 Mannschaften ausgeweitet.