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Mai 04 2012

Vor Freude fast geplatzt

Interview mit Kathrin Heimann, Schiedsrichter-Assistentin für das DFB-Pokal Endspiel 2012

 

Text von David Hennig, Bilder von Marion Kehren

Kathrin HeimannWenn am 12. Mai der 1. FFC Frankfurt und der FC Bayern München ab 16 Uhr im DFB-Pokalfinale der Frauen in Köln aufeinander treffen, wird die westfälische Bundesliga-Schiedsrichterin Kathrin Heimann ebenfalls auf dem Rasen des RheinEnergieStadions stehen. Die 26-jährige Gladbeckerin wurde vom DFB als Schiedsrichter-Assistentin für das Endspiel nominiert. 

Als an einem Freitagnachmittag das Handy von Kathrin Heimann klingelte und Carolin Rudolph zur Endspielnominierung gratulierte, war die westfälische Schiedsrichterin noch skeptisch: “Meine erste Frage war, ob das ein Scherz sei.” Die 26-jährige Schiedsrichterin konnte die erfreuliche Nachricht anfangs kaum glauben. Schließlich pfeift die Gladbeckerin gerade ihre erste Bundesligasaison. “Als ich dann realisiert habe, dass ich wirklich nach Köln darf, bin ich vor Freude fast geplatzt”, sagt Heimann. Sie selbst sieht die Endspielnominierung als Zeichen für ihre gute Leistung über die gesamte Saison. Nun geht für Heimann ein weiterer Traum in Erfüllung. “Für jeden Schiedsrichter ist eine Ansetzung im DFB-Pokal-Finale auf nationaler Ebene das Größte”, weiß Heimann.

Um sich optimal auf das Finale vorzubereiten, wird das SRinnen-Team um Final-Schiedsrichterin Inka Müller-Schmäh (Potsdam) eine Woche vor dem großen Tag das Bundesligaspiel zwischen USV Jena und dem Hamburger SV leiten. Das Team komplettieren Mirka Derlin (Bad Schwartau) und die Vierte Offizielle Christina Baitinger (Magstadt).