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Jul 25 2012

Olympische Frauenfussballturnier gestartet – viele Bundesligaspielerinnen mit dabei

Olympische RingeVor wenigen Minuten startete das olympische Frauenfussballturnier in Cardiff eröffnet. In der ersten Begegnung stehen sich Großbritanien und Neuseeland gegenüber. Auch wenn Deutschland nicht bei den Spielen mit dabei ist, wird die Bundesliga dennoch gut vertreten sein.

 

Weltmeister Japan setzt auf ein Bundesliga-Trio. Bei dem Gold-Favoriten gehören Abwehrspielerin Saki Kumagai vom 1. FFC Frankfurt und Offensivspielerin Kozue Ando vom FCR 2001 Duisburg zu den etablierten Kräften. Ein neuen Namen hat hingegen Yuki Ogimi, die Angreiferin vom 1. FFC Turbine Potsdam hat nach ihrer Heirat ihren Mädchennamen Nagasato abgelegt. Auch Schweden versucht, das in Deutschland erworbene sportliche Können zu vergolden. Die Tre Kronors haben zwei aktuelle Bundesliga-Spielerinnen in ihrem 18er Kader: Antonia Göransson vom Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam und Sara Thunebro vom 1. FFC Frankfurt treffen am ersten Spieltag auf Südafrika. Die ehemalige Frankfurterin Jessica Landström steht auf Abruf bereit.

 

Neuseeland baut auf einen Bundesliga-Block. Fünf der 18 Spielerinnen sind in Deutschland aktiv. Spielführerin Rebecca Smith steht beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Der FF USV Jena entsendet mit Ria Percival und Amber Hearn gleich zwei Spielerinnen. Verteidigerin Anna Green kommt vom 1. FC Lok Leipzig. Und Sarah Gregorius nimmt nach den Olympischen Spielen wieder das Training beim SC 07 Bad Neuenahr auf. Dort spielte in der vergangenen Saison auch Katie Hoyle. Zu den ehemaligen Bundesliga-Spielerinnen, die nun in London dabei sind, zählt auch die Brasilianerin Cristiane, die früher für den 1. FFC Turbine Potsdam und den VfL Wolfsburg auf Torjagd ging. Im kanadischen Team stehen mit Emily Zurrer und Brittany Timko zwei ehemalige Spielerin der SGS Essen.