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Sep 06 2012

SGS Essen – Saisondebüt im neuen Stadion

Das neue “Schmuckkästchen” in Essen soll künftig auch die Heimspielstätte der SGS Essen sein. (Foto: Marion Kehren)

Mit dem Heimspiel gegen Serienmeister 1. FFC Frankfurt startet die SGS Essen in ihre neunte Bundesligaison. Verstecken wollen sich die Essener Fussballfrauen deswegen aber keineswegs. Warum auch? Den Auftakt gewannen die Frankfurterinnen gegen Jena nur knapp mit 2:1. Das erste Spiel der SGS in Duisburg wurde aufgrund der Abstellung einiger Akteure zur U20-WM in Japan auf den 26. September verschoben.

Vereinsboss Willi Wißing sieht seine „jungen Wilden“ gut gerüstet für die neue Spielzeit: „Auch wenn einige unserer Konkurrenten in dieser Saison gewaltig aufgerüstet haben, möchten wir wieder eine gute Rolle spielen.“ Ob es am Ende wieder zu Platz 5 reicht, wird man sehen. Oberstes Ziel der Schönebeckerinnen in ihrem neunten Bundesligajahr ist und bleibt die Förderung junger hoffnungsvoller Talente. Nicht ganz ohne Stolz verweist Wißing auf die erstmalige Bundesligazughörigkeit der U 17.

Neu für die SGS Essen ist auch die Spielstätte. Ab sofort trägt der Bundesligist seine Heimspiele im Stadion Essen an der Hafenstraße aus. Wißing sieht darin einen wichtigen Schritt für die künftige Entwicklung des Frauenfußballs in Essen: „Das Stadion ist groß, modern und faszinierend! Es bietet uns als Verein völlig neue Möglichkeiten in den Bereichen Sponsoring und Marketing. Und damit vielleicht die entscheidenden Impulse, unsere Mannschaft schrittweise weiter zu entwickeln“.

Allerdings ist an den Spieltagen nur die Sparkassentribüne, die 3500 Zuschauer fasst, geöffnet. Von hier aus hat man jedoch einen direkten Zugang zur Stadiongaststätte, die mit 800 Plätzen ausreichend Möglichkeiten gibt, auch schon vor den Spielen dort zu verweilen. Die SGS empfiehlt die Anreise mit Zug und Bus. Wegen den noch andauernden Baus der vierten Tribüne stehen aktuell nur rund 100 Parkplätze vor der Haupttribüne zur Verfügung.