«

»

Okt 15 2012

1. Bundesliga, 6. Spieltag: Frankfurt trifft wieder

VfL Sindelfingen – 1. FFC Frankfurt 0:3 (0:1)

Text und Fotos von J. Neuber-Albert

In der Partie „David“ gegen „Goliath“ war Frankfurt über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, konnte jedoch die sich ergebenden Chancen in einem einseitig geführten Spiel nicht alle in Tore ummünzen. 

 

Svenja Huth, Simone Holder

In der 60. Spielminute erzielte Svenja Huth, per Kopf, die zwischenzeitliche 0:2 Führung für die Hessinnen. Sindelfingens Keeperin Simone Holder hatte nicht den hauch einer Chance.

 

Niko KoutroubisDie erste Möglichkeit hatten die Gäste bereits in der fünften Minute, nach einem Freistoß, durch Dzsenifer Marozsan. Doch noch hielt die Sindefinger Abwehr. Allerdings war damit bereits nach 11. Minuten Schluss. Sandrine Bretigny erzielte, nach guter Vorarbeit von Svenja Huth, den 0:1 Führungstreffer. Bereits eine Minute später war es wieder Huth, die durch einen sehenswerten Fallrückzieher das Tor verfehlte. Trainerfuchs Niko Koutroubis wählte gegen den großen Titelfavoriten aus Frankfurt eine recht defensive Variante, was die Hessinnen gerade in der ersten Halbzeit doch immer wieder vor Probleme stellte.

Erst nach knapp 25 Minuten gab es einen ersten zaghaften Vorstoß der Gastgeber, der jedoch durch die Frankfurter Abwehr abgefangen wurde. Alles in allem waren die vereinzelten Vorstöße der Gastgeberinnen viel zu harmlos.

Nach der Halbzeitpause kamen beide Mannschaften in unveränderter Formation aufs Spielfeld zurück. Aber es dauerte bis zur 61. Minute, ehe es wieder im Sindelfinger Gehäuse klingelte. Nach einer Ecke von Marozsan verwandelte Huth per Kopf unhaltbar zum 0:2. In Minute 68. lag das 0:3 bereits in der Luft. Die beiden Fankfurterinnen Kim Kulig und Ana Maria Crnogorcevic passten sich den Ball im Strafraum hin und her, suchten jedoch nicht den zwingenden Abschluss. Crnogorcevic erwischte den Ball nicht vollständig, sodass Holder parieren konnte. In der Schlussphase vergab Bianca Schmidt nach einem Lattenschuss. Nachdem Bretigny in der 80. Minute an Holder scheiterte markierte sie eine Minute später nach guter Vorlage von Crnogorcevic den Endstand zum 0:3.

Fazit: 

Der FFC Frankfurt sichert sich einen über 90 Minuten ungefährdeten 3:0 Sieg, da der Gegner keine nennenswerte Chance hatte. Frankfurt jedoch hatte Mühe den 4er Abwehrriegel der Sindelfingerinnen zu knacken.

VfL Sindelfingen, 1. FFC FrankfurtKim Kulig, Fabienne Dongus Anna-Lena Vollmer, Kerstin GarefrekesKim Kulig

 

VfL Sindelfingen:

Holder – Höller, T. Dongus, Laich, Schwägler (23. Wörner), Mann, Schneider (72. Spengler), Julevic, F.Dongus, Szarvas (52. Tieber), Loipersberger

1. FFC Frankfurt:

Angerer – Schmidt, Kumagai, Bartusiak, Peter (84. Thunebro), Garefrekes, Marozsán (89. Meike Weber), Kulig, Laudehr (58. Crnogorcevic), Bretigny, Huth

Gelbe Karten:

- / -

Schiedsrichterinnen:

Ines Appelmann mit Sonja Kuttelwascher und Silke Fritz

Zuschauer:

760