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Nov 13 2012

1. Bundesliga, 9. Spieltag: Wölfinnen siegen in einer umkämpften Partie

VfL Wolfsburg – 1. FFC Frankfurt 4:2 (3:2)

Text und Fotos von Sascha Heyer

Fast einen mustergültigen Start erwischten die Gäste des 1. FFC Frankfurt bei den bisher ungeschlagenen „Wölfinnen“. Nach einem Freistoß von Dzsenifer Marozsán war es ein Eigentor das Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein den ersten Bundesliga-Gegentreffer in der Saison 2012/2013 einbrachte. Luisa Wensing lenkte den Ball unglücklich mit dem Oberschenkel ins eigene Tor.

 

Zasnett Jakabfi

So schön können Wölfe jubeln, wie hier nach dem 2:1 durch Jubel nach dem 2:1 durch Zasnett Jakabfi.

 

Simone Laudehr, Verena FaißtIn einer turbulenten Anfangsphase spielten aber auch die Wolfsburgerinnen munter mit. Nach Chancen von Conny Pohlers oder Nadine Keßler war es dann Martina Müller die in der elften Minute für den Ausgleich sorgte. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte konnte Müller aus dem Lauf heraus Frankfurts Torhüterin Nadine Angerer überwinden. Nach gut 15 Minuten konnten beide Seiten das hohe Tempo aus der Anfangsphase nicht mehr halten. Dennoch blieb das Spiel weiterhin auf hohem Niveau.

Sowohl Frankfurt als auch Wolfsburg erarbeiteten sich weitere Chancen. Wie das dann funktionieren kann zeigte Zsanett Jakabfi in der 29. Minute. Nach Ballgewinn von Viola Odebrecht kam die Ungarin über die linke Seite. Den Lauf in den Strafraum konnte sie dann mit dem 2:1 für die Gastgeberinnen abschließen. Gute 5 Minuten später war dann wieder Frankfurt an der Reihe. Nach einem Pass von Kim Kullig steht Sandrine Bretigny frei vor Alisa Vetterlein und besorgt den Ausgleich für ihr Team. Kurz vor dem Pausenpfiff legte Wolfsburg in Person von Nadine Keßler noch einmal nach. Martina Müller legte dabei gut auf und Kapitän Keßler schloss von der Strafraumgrenze zum 3:2 ab.

Nadine Angerer, Conny Pohlers, Saskia BartusiakIn der 2. Halbzeit dann Frankfurt deutlich aggressiver. Vor allem Dzsenifer Marozsán fiel dabei auf. Aber sowohl ihr Distanzschuss in der 50. Minuten als auch ein Freistoß Mitte der 2. Halbzeit blieben ohne Torerfolg. Wolfsburg blieb durch eine gute Defensive und vor allem durch eine erneut gut aufgelegte Alisa Vetterlein im Spiel. Die Zuschauer sahen in der 2. Halbzeit eine Partie auf Augenhöhe und sollten für ihr Kommen auch in der 2. Halbzeit noch belohnt werden. In der Nachspielzeit war es dann die eingewechselte Alexandra Popp die den Tabellenführer aus Frankfurt endgültig vom Thron stieß. Zanett Jakabfi setzte sich durch und passte auf Alexandra Popp, die mit dem 4:2 für die Entscheidung der Partie sorgte.

 

VfL Wolfsburg:

A. Vetterlein – Wensing, Henning, Goeßling, Faißt, Blässe, Keßler, Odebrecht, Jakabfi, Pohlers (79. Popp), Müller (86. Hartmann)

1. FFC Frankfurt:

Angerer – Krieger (46. Huth), Bartusiak, Kumagai, Peter, Schmidt, Kulig, Laudehr, Garefrekes, Marozsán, Bretigny (55. Wich)

Viola OdebrechtDzsenifer Maroszan, Verena FaißtAlsia VetterleinMartina Müller

Tore:

0:1 Wensing (3., Eigentor)

1:1 Müller (10.)

2:1 Jakabfi (29.)

2:2 Bretigny (35.)

3:2 Keßler (44.)

4:2 Popp (90. + 3)

Gelbe Karte:

- / Laudehr

Zuschauer:

1.493

Schiedsrichterinnen:

Christina Biehl (Schwollen) mit Angelika Söder und Isabelle Herrmann