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Nov 28 2012

Erste Mannschaft Jenas wehrt sich gegen Kolumne in der TLZ

FF USV Jena Es geht mal wieder hoch her im thüringischen Jena, aber dieses Mal nicht intern, sondern man versucht sich gegen wirklich miese Publicity der TLZ zur Wehr zu setzen.

! Als Reaktion auf die Kolumne “Elan fehlt” von Michael Ulbrich, erschienen in der TLZ am 27. November 2012, wendet sich die erste Mannschaft des FF USV Jena mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit und zeigt damit Rückgrad und Zusammenhalt für den Verein und Geschäftsführerin Anja Kunick.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

hiermit verwehren wir uns gegen die Angriffe gegen unsere geschätzte Geschäftsführerin Anja Kunick und alle Verantwortlichen des Vereins als erste Mannschaft des FF USV Jena aufs Schärfste. Die, in dem am 27.11.2012 in der Thüringischen Landeszeitung veröffentlichten Artikel „Elan fehlt“ von Michael Ulbrich, angeprangerte Vorgehensweise entspricht nicht den Tatsachen. Wir sehen uns damit gezwungen, in aller Deutlichkeit mit einer Gegendarstellung dagegen vorzugehen. 

Der Vorwurf, Anja Kunick würde nicht genügend Elan aufbringen, um Sponsoren für unsere Mannschaft zu gewinnen, ist nicht haltbar. Potentielle Sponsoren werden durch geschäftsschädigende Medienberichte abgeschreckt. Die vom Verein für die Sponsoren zu leistende Repräsentation bzw. Werbung in der Öffentlichkeit wird durch Pressedarstellungen unterwandert. Wird ein Verein in den Medien derartig zerrissen, so ist die Bereitschaft möglicher Sponsoren massiv vermindert.

Die Kritik an der Unterbringung der ersten Mannschaft bei einem Auswärtsspiel in einer Jugendherberge entbehrt jeglicher Grundlage. Die Vorgehensweise war einstimmig mit den Spielerinnen, dem Trainerteam und dem Vorstand im Vorfeld abgestimmt. Ein Sicherheitsdienst war vorhanden, um dem Team die notwendige Ruhe zu garantieren. Wir hatten in einer äußerst modern eingerichteten Jugendherberge einen eigenen Bereich zur Verfügung, wie auch in Hotels üblich. Die Leistung unserer Mannschaft am Spieltag ist durch hartes Training erarbeitet und hängt nicht von einer erstklassigen Unterbringung ab. Wir als Mannschaft sehen uns in der Verantwortung, den Verein mit derartigen Vereinbarungen zu unterstützen und finanziell zu entlasten. 

Nicht zuletzt sei noch erwähnt, dass das Lied „Rette sich wer kann, hier kommt der USV Jena“ als neues Vereinslied aufgrund des großen Engagements Anja Kunicks speziell für unseren Verein im Sinne eines Sponsorings unentgeltlich produziert wurde. Zahlreiche Mitglieder unserer Mannschaften waren neben anderen Zuhörern im Rosenkeller bei dem Konzert anwesend. Wir sind Anja Kunick für das Lied und für diesen Abend, den wir sehr genossen haben, sehr dankbar.

Wir möchten die Öffentlichkeit auf die oben dargestellten Zustände hinweisen. Wir bitten darum, dass Anja Kunick, dem Verein und der Mannschaft mehr Unterstützung zu teil wird und die fälschlich negative Darstellung der Gegebenheiten hinfort unterbleibt. Wir hoffen, dass Anja Kunick sich von derartigen Artikeln in Zukunft nicht mehr wird entmutigen lassen müssen. Wir distanzieren uns in aller Form von dem Inhalt des oben zitierten Artikels von Michael Ulbrich. Wir betrachten diesen offenen Brief als endgültige Stellungnahme. Von weiteren Anfragen bitten wir abzusehen. Aufgrund vergleichbarer Zeitungsartikel verließen bereits einige wichtige Persönlichkeiten unseren Verein. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht erneut geschehen wird. Das historisch hart und lang erkämpfte Recht der Pressefreiheit sollte nicht auf diese Weise missbraucht werden. 

So stellen wir uns geschlossen als Mannschaft hinter unsere Geschäftsführerin Anja Kunick und die weiteren Verantwortlichen unseres Vereins!