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Dez 13 2012

DFB-Pokal: Interview mit Myriam Krüger vor dem DFB-Pokal gegen Potsdam

Text und Fotos von Udo Künster (SC Sand)

Myriam KrügerAm Sonntag um 11 Uhr trifft der Ortenauer Zweitligist SC Sand im Viertelfinale des DFB-Pokals auf den deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam. Myriam Krüger, die im Sommer nach sechs Jahren beim Erstligisten SC Freiburg zum Zweitligaaufsteiger SC Sand wechselte, schnuppert in diesem Spiel endlich wieder Erstligaluft. Die in Schramberg geborene Mittelfeldspielerin wurde in Sand schnell eine feste Größe. Mit der 23-Jährigen sprach mit dem SC Sand Pressesprecher Udo Künster.

Sehnen Sie sich ab und zu nach Freiburg zurück?

Ich bin zufrieden in Sand. Mir macht es Spaß, wir haben ein super Team und sind erfolgreich. Da ich in Freiburg lebe und arbeite, erübrigt sich diese Frage.

Am Sonntag geht es im Pokal gegen Potsdam. In Freiburg hätten Sie jedes Wochenende Topspiele. Fehlt das manchmal?

Ich freue mich sehr auf Potsdam. Potsdam ist eine der besten Mannschaften. Sich mit so einem Gegner messen zu dürfen, ist immer etwas Besonderes. Klar ist auch, dass man die erste Liga nicht mit der Zweiten vergleichen kann. Da ist alles noch mal ein Tick schneller und Zweikampfstärker.

Was haben Sie sich und die Mannschaft gegen den deutschen Meister vorgenommen?

Wir wollen uns nicht verstecken. Uns ist auch klar, dass wir eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen. Jeder von uns muss ans Limit gehen, um gegen Potsdam zu bestehen.

Myriam KrügerDer SC Sand steht in der zweiten Liga auf Platz drei. Welche Entwicklung ist noch zu erwarten?

Insgesamt sehe ich die Entwicklung in Sand als sehr positiv an. Die Zukunft wird es zeigen, ob es bis nach ganz oben reicht.

Sie wirken nach außen zurückhaltend, ruhig und eher introvertiert. Aber beim SC Sand sind Sie nicht mehr als Spielgestalterin im Mittelfeld wegzudenken. Wie passt das zusammen?

Jetzt muss ich erst einmal schmunzeln. Das passt insofern zusammen, da ich als Mensch bereit bin, Verantwortung auf und außerhalb des Platzes zu übernehmen.

Sollte es mit Sand nicht zum Aufstieg reichen, bleiben Sie der Ortenau dennoch erhalten?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich genieße zurzeit das Vertrauen von Trainer und Umfeld. Was dann kommt, wird sich zeigen.