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Dez 29 2012

TSV Schwaben Augsburg neuer Futsal-Meister

Text und Foto: Bayrischer Fußballverband

Der TSV Schwaben Augsburg hat es geschafft! Bei der Bayerischen Futsal-Meisterschaft der Frauen in der Stadthalle in Maxhütte-Haidhof holten sich die Augsburgerinnen den Titel. In einem furiosen Finale bezwangen die Schwaben den ETSV Würzburg 2:1. Somit tritt der Regionalligist die Nachfolge des Zweitligateams des FC Bayern München an. Nach 2011 darf sich der TSV Schwaben Augsburg auch 2013 wieder die Bayerische Futsal-Krone aufsetzen. Unter den begeisterten Gästen befanden sich auch BFV-Vizepräsident Günter Lommer und Bezirksvorsitzender Maximilian Karl.

 

TSV Schwaben Augsburg

Nach 2011 auch 2013 wieder an der Spitze: Der TSV Schwaben Augsburg ist neuer Bayerischer Futsal-Meister der Frauen.

 

 

Während Schwaben Augsburg im ersten Gruppenspiel noch den niederbayerischen Bezirksoberligisten FC Ergolding 3:0 besiegte, mussten sich die Augsburgerinnen im zweiten Vorrundenspiel dem SV 67 Weinberg mit 1:2 geschlagen geben. Doch im Halbfinale drehte der TSV wieder auf: Gegen den FFC Wacker München feierten die Schwaben einen 6:1-Kantersieg und zogen somit souverän ins Finale ein. Dort schlugen sie Zweitligist ETSV Würzburg 2:1, der sich zuvor 3:2 im Halbfinale gegen Weinberg durchsetzte. Bereits in der Vorrunde bezwang der ETSV Würzburg die SpVgg Greuther Fürth 2:0. Im letzten Gruppenspiel unterlagen die Unterfranken jedoch dem FFC Wacker München knapp mit 3:4.

Die Regionalligisten SV 67 Weinberg und der FFC Wacker München schlossen die Vorrunde jeweils als Gruppenerster mit einem Sieg und einem Unentschieden ab. Beide Mannschaften mussten sich allerdings im Halbfinale den jeweils Zweitplatzierten der Vorrunde, Augsburg und Würzburg, geschlagen geben. Beim Hin- und Rückspiel um Platz 5 setzte sich der FC Ergolding insgesamt mit vier Punkten gegen die SpVgg Greuther Fürth durch (2:1, 1:1).

Drei Treffer in 58 Sekunden

Das Highlight der Bayerischen Futsal-Meisterschaft war jedoch das Vorrundenspiel zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem FFC Wacker München: Binnen 58 Sekunden spielte sich der Landesligist aus Franken eine 3:0-Pausenführung heraus, ehe die Münchnerinnen diese in der zweiten Halbzeit egalisieren konnte.

“Alle Mannschaften zeigten sehr gute Leistungen auf einem hohen technischen Niveau”, fand Georg Müllner vom Verbands- Frauen- und Mädchenausschuss des BFV. Auch die Nettospielzeit forderte die Spielerinnen konditionell, da die Uhr nur lief, wenn der Ball im Spiel war. Insgesamt wurden nur vier Verwarnungen bei der Bayerischen Futsal-Meisterschaft der Frauen ausgesprochen. “Das spricht für das Fairplay der Spielerinnen, aber auch für die guten Leistungen der Futsal-Schiedsrichter aus der Oberpfalz”, betonte Müllner.