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Spieltage und Tabelle

1. Bundesliga

 




Spiel Ergebnis
2. September 2012 11:00
1. FFC Frankfurt – FF USV Jena
2 – 1
2. September 2012 11:00
VfL Sindelfingen – 1. FFC Turbine Potsdam
1 – 9
26. September 2012 13:00
SC Freiburg – Bayer 04 Leverkusen
2 – 2
26. September 2012 18:00
FCR 2001 Duisburg – SGS Essen 19/68
2 – 0
31. Oktober 2012 14:00
SC 07 Bad Neuenahr – FC Bayern München
1 – 0
14. November 2012 19:00
VfL Wolfsburg – FSV Gütersloh 2009
10 – 0

 

Pos   Mannschaft Sp S T V Tore Diff Pkt
1 VfL Wolfsburg 22 17 2 3 71:16 55 53
2 1. FFC Turbine Potsdam 22 16 1 5 70:16 54 49
3 1. FFC Frankfurt 22 15 2 5 52:26 26 47
4 FC Bayern München 22 14 1 7 49:24 25 43
5 SC Freiburg 22 9 5 8 33:31 2 32
6 SGS Essen 19/68 22 8 6 8 26:30 -4 30
7 SC 07 Bad Neuenahr 22 8 6 8 25:29 -4 30
8 Bayer 04 Leverkusen 22 6 8 8 31:40 -9 26
9 FCR 2001 Duisburg 22 7 3 12 37:47 -10 24
10 FF USV Jena 22 6 4 12 24:47 -23 22
11 VfL Sindelfingen 22 3 3 16 14:73 -59 12
12 FSV Gütersloh 2009 22 2 1 19 19:72 -53 7

 

 

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
1 VfL Wolfsburg - 2:1 4:2 2:1 1:0 6:0 4:0 7:0 4:0 4:1 6:0 10:0
2 1. FFC Turbine Potsdam 2:0 - 1:2 2:1 0:0 5:1 5:1 3:0 6:1 6:0 6:0 5:0
3 1. FFC Frankfurt 2:0 1:0 - 1:2 1:0 1:0 4:1 4:2 5:2 2:1 7:0 1:1
4 FC Bayern München 3:0 2:0 2:1 - 0:2 2:1 2:1 3:2 2:2 4:0 2:0 8:0
5 SC Freiburg 1:2 1:3 3:1 0:3 - 1:1 1:0 2:2 2:1 2:0 1:1 4:1
6 SGS Essen 19/68 0:0 1:0 3:1 2:0 2:3 - 1:2 0:0 2:0 2:2 2:1 2:1
7 SC 07 Bad Neuenahr 2:2 0:3 0:1 1:0 4:0 1:0 - 0:0 1:1 0:0 0:0 1:0
8 Bayer 04 Leverkusen 1:4 2:4 0:3 2:1 1:1 0:0 1:1 - 1:1 1:2 4:0 3:0
9 FCR 2001 Duisburg 0:1 0:4 1:3 2:1 2:1 2:0 0:2 1:2 - 4:2 4:0 7:3
10 FF USV Jena 0:3 0:3 1:1 3:4 1:2 1:1 1:4 0:2 2:1 - 1:0 3:0
11 VfL Sindelfingen 0:6 1:9 0:3 0:4 3:2 0:3 3:1 2:2 0:3 1:2 - 2:1
12 FSV Gütersloh 2009 0:3 0:2 2:5 0:2 1:4 1:2 0:2 1:3 3:2 0:1 4:0 -

 

 Die Frauenfußball Bundesliga

Die Frauenfußball Bundesliga gibt es seit 1990. Bis 1997 bestand die Frauenfußball Bundesliga aus zwei Staffeln (Nord und Süd) mit jeweils 10 Mannschaften, ab der Saison 1991/92 dann mit je 11 Mannschaften, da zwei Vereine aus der ehemaligen DDR integriert wurden. Seit 1997 gibt es die eingleisige Liga mit 12 Mannschaften.

Ausrichter der Frauenfußball Bundesliga ist der DFB, der wie bei den Männern auch bei den Frauen jedem Verein eine Lizenz zur Teilnahme an der jeweiligen Saison erteilen muss. Dabei spielt die Prüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine sowie die Gewährleistung der für einen geregelten Spielbetrieb notwendigen Bedingungen die wesentliche Rolle.

Entgegen häufig anzutreffenden Vermutungen ist Frauenfußball auch in der höchsten Spielklasse, der ersten Bundesliga, bis heute, im Jahr 2013, größtenteils noch Amateursport. Die Spielerinnen bekommen Aufwandsentschädigungen bzw. Gehälter, die nur bei Nationalspielerinnen und bei den im Frauenfußball „großen“ Vereinen hoch genug sind, um davon den Lebensunterhalt zu bestreiten. Dementsprechend müssen die Spielerinnen nebenher einer Berufsausbildung nachgehen, arbeiten oder studieren, von den jüngeren gehen viele auch noch zur Schule. Selbst die wenigen Spielerinnen, die derzeit vom Fußball allein leben können, dürfen die Zeit nach dem Sport nicht aus dem Auge verlieren, da sie anders als die Männer für diese Zeit praktisch nichts zurücklegen können. Besonders bemerkenswert ist der hohe Einsatz der Frauen für wenig Geld, wenn man bedenkt, dass in der Bundesliga bei den führenden Vereinen der Trainingsaufwand durchaus mit dem Aufwand vergleichbar ist, der im Männerfußball betrieben wird.

Im Frauenfußball werden nur sehr selten Ablösesummen bezahlt, normalerweise werden die Verträge eingehalten und eine Spielerin wechselt erst nach Ablauf des Vertrags Ablösefrei.

Im Laufe der Jahre gab es in der Frauenfußball Bundesliga immer einige wenige Vereine, die die Liga dominiert haben, auch heute noch ist die Frauenfußball Bundesliga längst nicht so ausgeglichen wie die Bundesliga der Männer. Favoritensiege sind häufig, doch Überraschungen kommen immer wieder vor und bilden das Salz in der Suppe. Derzeit sind es drei Vereine, die zu den „großen“ im Frauenfußball gezählt werden: der 1. FFC Turbine Potsdam, der zuletzt viermal hintereinander deutscher Meister werden konnte, der 1. FFC Frankfurt, Rekordmeister des DFB, und seit kurzem auch der VfL Wolfsburg, der sich in den letzten Jahren sehr konsequent und kontinuierlich verstärkt hat und derzeit auch der einzige verbliebene deutsche Vertreter im internationalen Geschäft, der Champions League, ist.

Leider erlebten viele früher in der Frauenfußball Bundesliga dominierende Vereine, wie TSV Siegen, TuS Niederkirchen oder der FSV Frankfurt einen dramatischen Niedergang, bis hin zur Auflösung der Frauenabteilung wie beim FSV Frankfurt. Seit der Saison 2000/2001 machten nur zwei Vereine die Meisterschaft unter sich aus: der 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam. Insofern wäre es eine sehr bemerkenswerte Entwicklung, wenn sich in der laufenden Saison mit dem VfL Wolfsburg einmal ein „neuer“ Meister durchsetzen könnte.

Seit der Saison 2004/2005 berichtet FanSoccer über die Frauenfußball Bundesliga. Torschützenlisten, Tabellen, Spielberichte von vielen Spielen, Wechselübersichten, Interviews und Kommentare bleiben in unserem Archiv dauerhaft erhalten und sind hier zu finden:

Archiv Saison 2011/2012

Archiv Saison 2010/2011

Archiv Saison 2009/2010

Archiv Saison 2008/2009

Archiv Saison 2007/2008

Archiv Saison 2006/2007

Archiv Saison 2005/2006

Archiv Saison 2004/2005