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Mai 20 2013

VfL Wolfsburg verpflichtet Schweizer Nachwuchstalent

mak-noelle-maritzDer VfL Wolfsburg meldete einen Tag nach dem Pokalsieg eben eine interessante Neuverpflichtung. In einer Pressemitteilung des Vereins wird folgendes mitgeteilt:

“Die erste Neuverpflichtung bei den Bundesliga-Frauen des VfL Wolfsburg für die neue Spielzeit 2013/2014 ist unter Dach und Fach. Noelle Maritz, 17-jährige A-Nationalspielerin der Schweiz, wechselt vom FC Zürich zu den Grün-Weißen. Beim Deutschen Meister erhält die Verteidigerin einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015. „Noelle spielt trotz ihres jungen Alters schon sehr abgeklärt, ist beidfüßig und auf beiden Außenverteidiger-Positionen einsetzbar. Sie ist das große Toptalent in der Schweiz“, so der Cheftrainer und Sportliche Leiter Ralf Kellermann, der stolz ist,
die Auswahlspielerin ab dem Sommer begrüßen zu dürfen. „Die Konkurrenz war nicht gerade klein, deshalb freuen wir uns sehr, dass wir Noelle vom VfL Wolfsburg überzeugen konnten.“
Noelle Maritz lebte bis zu ihrem zehnten Lebensjahr in den USA, neben der schweizerischen besitzt sie auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Bereits in Übersee spielte sie Fußball auf Clubebene und verbrachte zudem zwei Jahre auf der renommierten Players Development Academy (PAD) in New Jersey. Nach der Rückkehr der Familie in die Schweiz folgte die Aufnahme in die Credit Suisse Football Academy, wodurch Maritz schrittweise an den Leistungssport herangeführt wurde. Über den FC Amriswil, den FC Staad sowie den FC Will kam
sie 2011 zum Schweizer Meister und Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer FC Zürich. Dort spielte sie mit den ehemaligen deutschen Nationalspielerinnen Sonja Fuss und Inka Grings zusammen.
Über eine beachtliche Erfahrung verfügt die Abwehrspielerin auch im Schweizer Nationaltrikot. Nach Teilnahmen etwa bei der U17-EM 2012 in der Schweiz sowie bei der U20-WM in Japan nur einige Monate später spielte Noelle Maritz beim Zypern-Cup 2013 bereits im A-
Nationalteam und absolvierte alle vier Partien über die volle Distanz. „Zwei ihrer Spiele dort habe ich gesehen, dabei hat sie mich komplett überzeugt“, so Kellermann. „Insgesamt konnten wir eine hochveranlagte Spielerin gewinnen, die uns in den nächsten Jahren mit Sicherheit viel
Freude bereiten wird.“